Letzte Woche startete ich mit ein paar Basics, um ein besseres Verständnis für Ayurveda zu schaffen. Etwas zu beschreiben, lernen wir bereits als Kind und ist uns demnach zugänglicher als etwas abstrakte Elemente.  Um „Schwer“ ging es beim vorherigen Post – nun wird es „leicht“ (laghu) ?

Eine „leichte“ Sommerbrise kennt jeder und sich einfach „leicht“ – sorgenlos – zu fühlen. Da ich gerade im Garten bin, umgeben von 5 Wochen alten Baby-Katzen, spüre ich das Gefühl der Leichtigkeit in der Luft. Alles ist frisch, wie aus dem Nichts erschaffen. Raum und Luft, Elemente, die Vata beschreiben, sind „leicht“.

Der Sommer hat ebenfalls „leichte“ Eigenschaften und verstärkt Pitta. Wir nehmen alles gelassener / „leichter“. Die Gunas sind nicht nur einem Dosha oder Element zugeordnet, sie sind umfassend, halten sich nicht an starre Grenzen. Daher können sie mehreren Bioenergien zugeordnet werden und diese auch verstärken, denn: „Gleiches verstärkt Gleiches“.

Leicht“ stärkt die Aufmerksamkeit / Kreativität und lässt uns eher in höhere Sphären schweben (vgl. Meditation) und träumen. Ein zu viel des Guten nimmt uns jedoch die Erde unter den Füßen weg und bewirken Angst, Verwirrungen und Unsicherheit. Vata-Typen frieren leicht aufgrund ihrer zarten Struktur. Dem geerdeten Typen, die viel Schwere – also Kapha besitzen, tut die Leichtigkeit oft gut, also wird ihnen eine leichte Kost empfohlen zum Ausgleich.

Auch unser Verdauungsfeuer (Agni) hat „Leicht“-igkeit in sich.  Oft herrschen aber viele Eigenschaften gleichzeitig vor wie bei diesem Beispiel: heiß, beweglich, subtil, scharf und trocken sind ebenfalls vorhanden. Uns kann man auch nicht nur mit einem Merkmal beschreiben ?

Hinterlasst mir gerne ein Kommentar und Fragen!

Bis ganz bald ⚖️ Eure Natalia

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